| Neue Coaching-Regeln - Die Bundesliga testet |
| Donnerstag, 01. September 2011 um 13:47 Uhr |
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Es ist wieder eine dieser "bahnbrechenden" Neuerungen, die unseren Sport interessanter machen sollen. Und wie üblich verwurschtelt unser Verband auf seine typisch deutsche Weise einen möglicherweise sinnvollen Ansatz. Doch eins nach dem anderen. Worum geht es überhaupt? So ist es - wie oben erwähnt - von nun an zwischen den einzelnen Ballwechseln möglich, durch einen einzelnen, vorher zu benennenden Coach optisch und verbal beraten zu werden. Ein Dialog, beginnend durch eine Antwort des Spielers ist jedoch verboten. Okay, das sehe ich ein. Das Coaching zwischen den Sätzen ist nunmehr nur noch nach dem zweiten und vierten Durchgang erlaubt, nach Satz 1 und 3 gibt es keine Pause. Und: Auch getrunken werden darf nach diesen beiden Sätzen nicht. Aha... Was noch wichtig ist: In den übrig gebliebenen Satzpausen dürfen alle Personen auf der Bank weiterhin gemeinsam coachen. Es ist und bleibt fragwürdig, was man mit dieser Neu- und Umregelung bezwecken möchte. Fest steht: Ruhiger wird ein Tischtennisspiel dadurch nicht. Angesichts der übermäßigen Empfindlichkeit der meisten Tischtennisspieler in Deutschland eine fragwürdige Angelegenheit. Und noch viel stärker ist der Ermessensspielraum des Oberschiedsrichters gefragt. Viele Fragen bleiben offen. Und die größte Frage bleibt: Warum zum Teufel darf man nach dem ersten und dritten Satz nichts mehr trinken? Was hat das mit Coaching zu tun? Diese Fragen können wir unseren Verantwortlichen ja mal irgendwann stellen. Aber nur nach dem zweiten und vierten Quartal. Dazwischen ist es nicht erlaubt. Trinken auch nicht. Das wäre für einige TT-Funktionäre vielleicht auch mal ein ganz guter Ansatz.  |
